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Wir von der anderen Seite

Klappentext:
Als Rahel erwacht, versteht sie erst mal gar nichts. Wo ist sie, warum ist es überall so laut hier, was sind das für Schläuche überall. Nach und nach begreift sie: Sie ist auf der Intensivstation, sie lag im Koma.


Als Komödienautorin kennt sich Rahel durchaus mit schrägen Figuren und absurden Situationen aus, aber so eine Reise von der anderen Seite zurück ins Leben ist dann doch nach mal eine eigene Nummer. Vor allem, wenn der Medikamentenentzug winkende Eichhörnchen hervorruft. Aber eins wird Rahel immer klarer: Ihr Leben ist viel zu kostbar, um es nach fremden Erwartungen auszurichten. Von jetzt an nimmt sie es selbst in die Hand.

Die Autorin beschreibt den Weg ihrer Protagonistin, die aus einem Koma erwacht und sich wieder nach oben kämpft: aus dem Krankenhaus, über die Reha zurück ins Leben. Das ist schwerer Stoff, aber in diesem Buch ist er locker beschrieben. Rahel hadert dabei nicht unnötig mit dem Schicksal, sondern blickt nach vorne. Dadurch bekommt die Geschichte eine Heiterkeit, die dem schweren Thema guttut.


 Die Leserinnen bleiben, genau wie Rahel selbst, lange im Unklaren darüber, was genau passiert ist. Auch das seltsame Verhalten ihres Freundes Olli klärt sich erst zum Schluss auf.
Die Erkenntnis, was wirklich im Leben zählt, kommt Rahel erst ganz zum Schluss Buches und dann sehr schlagartig. Vorher ist sie zu sehr darüber besorgt, den Anschluss in der Berufswelt nicht zu verlieren, was in der Filmbranche bestimmt nicht einfach ist.
Die Handlung fand ich sehr ungewöhnlich und sie hat meine Neugierde auf das Buch geweckt. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

Wie hat Ihnen das Buch gefallen? Über einen Kommentar freue ich mich.


Details:

erschienen im Ullstein Verlag

ISBN: 978-3-550-20037-3

384 Seiten

Hardcover 20,- €

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