Friedhof der Kuscheltiere
Leseprojekt Horroklassiker · 07. Januar 2021
Der Roman von Stephen King gehört zu meinem Leseprojekt, bei dem ich verschiedene Horrorklassiker lesen und rezensieren möchte. Zum Inhalt: Louis Creed zeiht mit seiner Familie von Chicago nach Ludlow, einem kleinen Ort in Maine, da er eine Stelle als Arzt an der Uni übernommen hat. Sie beziehen ein Haus direkt an einer stark befahrenen Schnellstraße. Louis freundet sich mit seinem Nachbarn Jud Crandall an. Der alte Mann verbrachte sein ganzes Leben in Ludlow und weiß viel über den Ort...

Rezensionen · 19. August 2020
Das Buch stammt laut Wikipedia aus dem 3. Jahrhundert nach Christus und wurde von einem Autor geschrieben, der sich Heliodoros aus Emesa nennt. Über ihn ist so gut wie nichts bekannt, außer, dass er diesen Roman schrieb. Er ist einer der wenigen noch erhaltenen Romane aus der griechischen Antike. Ich habe das Buch letztes Jahr bei den Römertagen in Xanten gekauft. Nicht weil der Klappentext so spannend erschien, sondern weil ich wissen wollte, wie sich ein antiker Roman von einem...

Gedanken zur Literatur · 12. August 2020
Je stärker die Frauen seit Beginn der Industrialisierung ins Haus verbannt wurden, umso stärker wurde das Lesen, vor allem von Romanen, eine weibliche Beschäftigung. In den Jahrhunderten vorher war es häufig der Hausherr, der laut aus der Bibel vorlas und somit das Wort Gottes verbreitete und seine Autorität verstärkte. Andere Bücher waren in den meisten Haushalten nur spärlich vorhanden, da sie einfach zu teuer waren. Mit Beginn der Aufklärung und allen gesellschaftlichen...

Gedanken zur Literatur · 05. August 2020
Vor einiger Zeit las ich das Buch »Gewalt« von Steven Pinker. Er vertrat darin unter anderem die These, wir Menschen seien heute weniger gewalttätig, weil wir uns durch das Lesen besser in andere Menschen, Zeiten und Orte hineinversetzen könnten. Es geht mir nicht darum, ob das stimmt oder nicht. Steven Pinker schrieb, bei Musterungen zum Ersten Weltkrieg habe man festgestellt, dass viele Männer in der Lage waren, einen Text zu lesen, aber den Inhalt verstanden sie nicht. Beispielsweise...

Rezensionen · 22. Juli 2020
Ich war begeistert, als ich den neuen Roman von Pascal Mercier entdeckte, denn mir gefiel Nachtzug nach Lissabon sehr gut. Simon Leyland hat in England das Haus eines väterlichen Freundes geerbt. Er lebt als Übersetzer in Triest, wo er bis vor kurzem den Verlag seiner verstorbenen Frau leitete. Im Laufe des Romans erfahren wir, dass er die Diagnose eines tödlichen Hirntumors bekommen hatte. Daraufhin verkaufte er seinen Verlag und erfuhr dann, dass die Röntgenbilder vertauscht worden waren....

Gedanken zur Literatur · 01. Juli 2020
Der Buchhandel klagt über Umsatzeinbußen und das nicht erst seit der Zeit der coronabedingten Einschränkungen unseres Lebens. Ich kann aber versichern, dass ich nicht daran schuld bin, denn ich trage weiterhin einen großen Teil meines Geldes in die Buchhandlungen. Ich will hier aber nicht darüber spekulieren, ob der Onlinehandel den Handel vor Ort zerstört oder ob das Internet an allem Schuld ist oder die Streamingdienste, die die Menschen vom Lesen abhalten. Mir geht es um die Frage, was...

Rezensionen · 16. Juni 2020
Alyssa Chalmers reist im Jahr 1862 mit einer Gruppe junger Frauen von Australien nach Kanada. Während ihre Mitreisenden als versprochene Bräute einer Zukunft als Ehefrauen entgegenfiebern, hat Alicia andere Pläne, die sich erst im Laufe des Romans erschließen. Zusammengepfercht auf einem Schiff, müssen die Frauen auf der langen Reise nicht nur gegen Seekrankheit und Langeweile ankämpfen, sondern auch gegen andere Mitreisende. Denn schon bald ist eine von ihnen verschwunden.

Laut einer Onlinebefragung von Splendid Research lesen die Deutschen zur Entspannung am liebsten Krimis und Thriller, gefolgt von historischen Romanen. Frauen lesen häufiger Krimis als Männer. Warum ist das so? Was fasziniert den modernen Menschen an Mord und Totschlag? Zunächst einmal ist das kein neues Phänomen, auch wenn es so scheinen mag. Schon immer wurden die Menschen vom Leiden anderer angezogen. Bei einer Stadtführung in Aachen erfuhr ich, dass die Theater ihre Vorstellungen mit...

Rezensionen · 02. Juni 2020
Klappentext: Josie Marcus liebt es, Testkäuferin zu sein. Mehr als begeistert ist sie auch von ihrem neuesten Auftrag: Sie soll im Laden der angesagten Handtaschen-Designerin Danessa Celedine einen Testkauf durchführen. Leider sind Celedines Läden nicht annähernd so glamourös wie ihre Klientel und Josies Bericht über die Zustände könnte einen lukrativen Deal platzen lassen. Als Celedine und ihr Geliebter kurz darauf ermordet aufgefunden werden, ist Josie Marcus mit einem Schlag in einen...

Laut Agatha Christie, bzw. ihres Detektivs Hercule Poirot hat der Täter/die Täterin: • Kenntnis über den Aufenthaltsort des Opfers • Zugang zur Waffe • ein Motiv • kein Alibi Will man also den idealen Mord begehen, sollte man eins dieser Kennzeichen nicht erfüllen. Ist es wirklich so einfach?

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