Artikel mit dem Tag "Krimi"



Achtsam Morden
Rezensionen · 04. März 2021
Den Roman Achtsam Morden finden Sie zur Zeit in jeder Buchhandlung in der Krimiabteilung. Aber das Buch ist kein Krimi. Klappentext: Björn Diemel wird von seiner Frau gezwungen, ein Achtsamkeits-Seminar zu besuchen, um seine Work-Life-Balance wiederherzustellen. Denn Björn ist ein erfolgreicher Anwalt und hat dementsprechend sehr wenig Zeit für seine Familie. Der Kurs trägt tatsächlich Früchte, und Björn kann das Gelernte sogar in seinen Job integrieren – allerdings nicht ganz auf die...

Rezensionen · 16. Juni 2020
Alyssa Chalmers reist im Jahr 1862 mit einer Gruppe junger Frauen von Australien nach Kanada. Während ihre Mitreisenden als versprochene Bräute einer Zukunft als Ehefrauen entgegenfiebern, hat Alicia andere Pläne, die sich erst im Laufe des Romans erschließen. Zusammengepfercht auf einem Schiff, müssen die Frauen auf der langen Reise nicht nur gegen Seekrankheit und Langeweile ankämpfen, sondern auch gegen andere Mitreisende. Denn schon bald ist eine von ihnen verschwunden.

Laut einer Onlinebefragung von Splendid Research lesen die Deutschen zur Entspannung am liebsten Krimis und Thriller, gefolgt von historischen Romanen. Frauen lesen häufiger Krimis als Männer. Warum ist das so? Was fasziniert den modernen Menschen an Mord und Totschlag? Zunächst einmal ist das kein neues Phänomen, auch wenn es so scheinen mag. Schon immer wurden die Menschen vom Leiden anderer angezogen. Bei einer Stadtführung in Aachen erfuhr ich, dass die Theater ihre Vorstellungen mit...

Rezensionen · 02. Juni 2020
Klappentext: Josie Marcus liebt es, Testkäuferin zu sein. Mehr als begeistert ist sie auch von ihrem neuesten Auftrag: Sie soll im Laden der angesagten Handtaschen-Designerin Danessa Celedine einen Testkauf durchführen. Leider sind Celedines Läden nicht annähernd so glamourös wie ihre Klientel und Josies Bericht über die Zustände könnte einen lukrativen Deal platzen lassen. Als Celedine und ihr Geliebter kurz darauf ermordet aufgefunden werden, ist Josie Marcus mit einem Schlag in einen...

Laut Agatha Christie, bzw. ihres Detektivs Hercule Poirot hat der Täter/die Täterin: • Kenntnis über den Aufenthaltsort des Opfers • Zugang zur Waffe • ein Motiv • kein Alibi Will man also den idealen Mord begehen, sollte man eins dieser Kennzeichen nicht erfüllen. Ist es wirklich so einfach?

Jeder Krimi enthält zwei wesentliche Elemente, die geiwssermaßen gegensätzlich ablaufen: Die Tat und die Geschichte, wie es dazu kam Die Lösung des Rätsels, das heißt die Aufklärung der Tat Bei der Tat erleben wir am Anfang der Geschichte das Endergebnis (die Leiche) und erst am Ende die Aufklärung und damit die Vorgeschichte, die zur Tat führte. Die Aufklärung läuft chronologisch ab. Zu Beginn tappen die Ermittlerinnen im Dunkeln und bringen mit jeder Seite mehr Licht ins Dunkel.

Krimiautorinnen müssen sich immer etwas einfallen, um ihre Leserinnen zu fesseln. Denn Krimis sind keine Tatsachenberichte und die Durchschnittsmörderin ist nicht annähernd so einfallsreich in der Wahl ihrer Mittel, wie es beispielsweise die Täterinnen bei Agatha Christie sind. Einige Beispiele

Rezensionen · 25. Februar 2020
Ich kann das Buch allen empfehlen, die nicht nur leichte Krimikost mögen, sondern auch in die vom Ersten Weltkrieg zerrüttete Gesellschaft der frühen 20er Jahre eintauchen möchten. In die Welt der Invaliden, Traumatisierten und Entwurzelten.

Agatha Christie ist mit annähernd 2 Mrd. verkauften Büchern die unbestrittene Queen of Crime, aber schon in der Frühzeit des Krimis haben Frauen kräftig mitgemischt, und zwar durchaus erfolgreich. Sie waren dabei häufig experimentierfreudiger als ihre männlichen Kollegen. Einige Krimiautorinnen werde ich hier vorstellen:

"Und was machst du im richtigen Leben?" Wie oft wird Autorinnen diese Frage gestellt? Denn die Schreiberei gilt gemeinhin als brotlose Kunst. Leider ist sie es häufig auch. Was in der Regel übersehen wird ist, dass in der heutigen Zeit jede Ausbildung zur brotlosen Kunst werden kann.Früher gingen junge Menschen zur Bank oder studierten Medizin und hatten für den Rest des Lebens ausgesorgt. Aber diese Zeiten sind längst vorbei. Trotzdem würden Eltern ihren Kindern nie raten, es

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