Rezensionen

Rezensionen · 19. August 2020
Das Buch stammt laut Wikipedia aus dem 3. Jahrhundert nach Christus und wurde von einem Autor geschrieben, der sich Heliodoros aus Emesa nennt. Über ihn ist so gut wie nichts bekannt, außer, dass er diesen Roman schrieb. Er ist einer der wenigen noch erhaltenen Romane aus der griechischen Antike. Ich habe das Buch letztes Jahr bei den Römertagen in Xanten gekauft. Nicht weil der Klappentext so spannend erschien, sondern weil ich wissen wollte, wie sich ein antiker Roman von einem...

Rezensionen · 22. Juli 2020
Ich war begeistert, als ich den neuen Roman von Pascal Mercier entdeckte, denn mir gefiel Nachtzug nach Lissabon sehr gut. Simon Leyland hat in England das Haus eines väterlichen Freundes geerbt. Er lebt als Übersetzer in Triest, wo er bis vor kurzem den Verlag seiner verstorbenen Frau leitete. Im Laufe des Romans erfahren wir, dass er die Diagnose eines tödlichen Hirntumors bekommen hatte. Daraufhin verkaufte er seinen Verlag und erfuhr dann, dass die Röntgenbilder vertauscht worden waren....

Rezensionen · 16. Juni 2020
Alyssa Chalmers reist im Jahr 1862 mit einer Gruppe junger Frauen von Australien nach Kanada. Während ihre Mitreisenden als versprochene Bräute einer Zukunft als Ehefrauen entgegenfiebern, hat Alicia andere Pläne, die sich erst im Laufe des Romans erschließen. Zusammengepfercht auf einem Schiff, müssen die Frauen auf der langen Reise nicht nur gegen Seekrankheit und Langeweile ankämpfen, sondern auch gegen andere Mitreisende. Denn schon bald ist eine von ihnen verschwunden.

Rezensionen · 02. Juni 2020
Klappentext: Josie Marcus liebt es, Testkäuferin zu sein. Mehr als begeistert ist sie auch von ihrem neuesten Auftrag: Sie soll im Laden der angesagten Handtaschen-Designerin Danessa Celedine einen Testkauf durchführen. Leider sind Celedines Läden nicht annähernd so glamourös wie ihre Klientel und Josies Bericht über die Zustände könnte einen lukrativen Deal platzen lassen. Als Celedine und ihr Geliebter kurz darauf ermordet aufgefunden werden, ist Josie Marcus mit einem Schlag in einen...

Rezensionen · 19. Mai 2020
Lady Chatterley von D.H. Lawrence gilt als ein Klassiker der erotischen Literatur. Das Buch erschien in mehreren Auflagen. Die bekannteste ist die aus dem Jahr 1928. In England, der Heimat des Autors, war das Buch lange verboten wegen seines vulgären, pornografischen Inhalts. Erst in den sechzigern wurde es nach einem vielbeachteten Gerichtsprozess freigegeben. Weil ich mich fragte, wie Erotik in den zwanziger Jahren aussah und weil ich auf Arte eine Dokumentation über den Prozess und über die

Rezensionen · 28. April 2020
Die Forsythe Saga ist einer der großen Romane der englischen Literatur. Das Mammutwerk von mehr als tausend Seiten wurde zwischen 1906 und 1921 von John Galsworthy geschrieben, der dafür den Literaturnobelpreis erhielt. Die Geschichte spielt in London zwischen 1880 und 1920. Sie erzählt das Leben der Forsytes, eine Familie des gehobenen Mittelstandes mit. Im Mittelpunkt stehen Soames Forsyte, sein Cousin Jolyon Forsyte und Irene, die erst mit Soames, später mit Jolyon verheiratet.

Rezensionen · 07. April 2020
Ich habe mich schon immer für Geschichte interessiert. Außerdem bin ich der Meinung, dass man die Vergangenheit kennen muss, um die Gegenwart zu verstehen. Das ist zwar eine viel zitierte Weisheit, aber sie hat ihre Berechtigung. Der Nahostkonflikt fiel nicht vom Himmel, genauso wenig wie Adolf Hitler oder der Kalte Krieg. Für mich ist die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen dabei von entscheidender Bedeutung. Der Erste Weltkrieg gilt

Rezensionen · 02. März 2020
Das Buch schildert das Leben der englischen Dichterin Edith Sitwell (1887-1964) aus Sicht ihrer Zofe Jane Banister. Sie arbeitete 37 Jahre für Edith Sitwell und die beiden verband eine enge Freundschaft. Das Buch schildert das Leben der englischen Dichterin Edith Sitwell (1887-1964) aus Sicht ihrer Zofe Jane Banister. Sie arbeitete 37 Jahre für Edith Sitwell und die beiden verband eine enge Freundschaft. Das Buch beginnt 1964, kurz vor dem Tod Edith Sitwells und wird in Rückblenden erzählt.

Rezensionen · 25. Februar 2020
Ich kann das Buch allen empfehlen, die nicht nur leichte Krimikost mögen, sondern auch in die vom Ersten Weltkrieg zerrüttete Gesellschaft der frühen 20er Jahre eintauchen möchten. In die Welt der Invaliden, Traumatisierten und Entwurzelten.

Rezensionen · 04. Februar 2020
Gerade erleben wir es wieder: Ein iranischer General wird durch eine Drohne getötet. Dabei wäre der korrekte Ausdruck Mord, denn um nichts anderes handelt es sich, wenn ein Mensch durch eine Drohne erschossen wird. Man könnte auch den Ausdruck Attentat gelten lassen. Diese beiden Ausdrücke bringen die Schwere der Tat zum Ausdruck. Im Gegensatz dazu klingt Tötung harmlos.

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